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Kreis Rendsburg-Eckernförde     (RD)

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde durchteilt fast das ganze Bundesland Schleswig-Holstein. Entsprechend ist der Kreis als Urlaubsregion sehr beliebt. Aus dem Herzen von Rendsburg-Eckernförde ist man mit kurzer Fahrzeit in Hamburg oder an der Nordsee. An die Landeshauptstadt Kiel mit ihrem umfangreichen Freizeitprogramm grenzt der Landkreis ohnehin. Und das wichtigste: Der Landkreis selbst in vielseitig, wie kaum ein anderer.
Egal ob man an den Ostseestränden oder am Steilufer der Ostsee bei Eckernförde oder in hügeligen Landschaft im Landesinneren bei Rendsburg seine Zeit verbringen möchte. Der Erholungsfaktor ist hoch.
Die Schlei beispielsweise ist ein lohnendes Ausflugsziel. Enge der Schleimündung ermöglicht nur einen geringen Austausch mit dem Meerwasser der Ostsee. Der geringe, landeinwärts abnehmende Salzgehalt prägt daher diesen Lebensraum als Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten. In der Schlei wechselt die Strömung meist mit der Windrichtung.
Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde liegt auch das größte Freilichtmuseum Norddeutschlands. Das Museum in Molfsee, nahe Kiels gelegen, gibt einen Eindruck von der Geschichte der Region und ihren frühen Bewohnern. Viele historische Zeitzeugen findet man aber auch über den kompletten Landkreis verteilt. Unzählige Windmühlen beispielsweise können teilweise sogar besichtigt werden.
Weite Felder und romantische Wälder durchschneidet der Nord-Ostsee-Kanal, der sich durch den ganzen Landkreis zieht. Seine Treidelwege bieten abwechslungsreiche Strecken für Radfahrer oder Fußgänger.
Wer die Region eher von oben sehen möchte, kann zum Aschberg in der Region „Hüttener Berge“ spazieren. Die 98 Meter hohe Erhebung bietet bei schönem Wetter einen Rundblick über den Kanal bis hin zur Kieler Förde.
Zu den bekanntesten Orten an der Küste gehört auch das Ostseebad Damp. Ein Kurort in dem man sich vor allem auch Straßenverkehr verwöhnen lassen kann und schnell zur Genesung kommt.
Die beiden Städte, die dem Landkreis den Namen gegeben haben, verbinden die alten Innenstädte mit beeindruckenden Bürgerhäusern und dennoch hat jede etwas individuelles. Natürlich, beide liegen ja auch in den beschriebenen Regionen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Rendsburg erhielt sein Wahrzeichen 1913 mit der Einweihung der Eisenbahnhochbrücke. Böse Zungen behaupten, dass der „Bahndamm“ die höchste Erhebung weit und breit sei. Auf weiten, kreisförmigen Auffahrten müssen sich die Züge nach oben „schrauben“, um auf der Brücke den Kanal zu überqueren. Die eigentliche Attraktion ist die Schwebefähre, die zwischen Gleisen und Wasseroberfläche Autos und Fußgänger von der einen zum anderen Uferseite befördert. Wie alle Fähren über den Nord-Ostsee-Kanal ist natürlich auch die Schwebefähre kostenlos benutzbar. Und am Fuß der Eisenbahnbrücke, die im Rahmen von Führungen auch bestiegen werden kann, werden standesgemäß die passierenden Schiffe gegrüßt. Wer mag und bereit ist, diesen Blick mit zu bezahlen kann im Cafe nebenan die passierenden Riesen bewundern.
In Eckernförde habe man, so ist in einem alten Sprichwort zu hören, es raus, aus Silber Gold zu machen. Wer aber an einen guten Profit denkt, der irrt. Es geht um die Sprotten, die silbern im Räucherofen verschwinden und goldgelb und genußfertig wieder entnommen werden. Wer bislang nur Kieler Sprotten kannte, für den hat der Fremdenverkehrsverband des Landkreises Rendsburg-Eckernförde auch die passende Aufklärung auf der Homepage parat: „Vor 100 Jahren gab es in Eckernförde zu viele Räuchereien für den heimischen Markt. Die Sprotten mussten in weiter entfernte Städte transportiert werden. Da die Bahnlinie nur bis Kiel reichte, wurden die Sprotten mit dem Pferdefuhrwerk dorthin gefahren, wo die Ladung den Absenderstempel vom Kieler Bahnhof erhielt.“

 
[Hier] geht es zu unseren Tipps und Hinweisen im Landkreis Rendsburg-Eckernförde.
Die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke mit der Schwebefähre.
Der Landkreis bietet faszinierende Blickwinkel auf den Nord-Ostsee-Kanal.