| Der Kreis Steinburg liegt in Schleswig-Holstein
im Dreieck von Unterelbe und Nord-Ostsee-Kanal. Die Fläche
des Kreisgebietes beträgt 1 056 Quadratkilometer. Das abwechslungsreiche
Landschaftsbild Holsteins prägt vor allem auch das Gebiet
dieses Landkreises.
Wer in den Kreis Steinburg kommt, erlebt
zwei ganz verschiedene Landschaftsformen. Die eine gibt den Blick
oft kilometerweit frei, und um so weiter man schaut, desto mehr
vermischen sich die Farben des Himmels und der Wiesen. Die andere
führt uns die Schönheiten nacheinander vor Augen: hinter
jeder Erhebung, jedem Wald verbergen sich neue bezaubernde Eindrücke.
Die landschaftsbestimmenden Elemente sind Marsch und Geest. Im
Südwesten des Kreisgebietes zieht sich ein Marschstreifen
von 10 bis 15 km Breite entlang der Elbe. In der Wilstermarsch,
bei Neuendorf, liegt die "Tiefste Landstelle Deutschlands"
(- 3,54 m unter n.N.). Die das Kreisgebiet im Südwesten begrenzende
Unterelbe ist 2 bis 3 km breit. Entlang der westlichen Kreisgrenze
verläuft der in Brunsbüttel an die Unterelbe angeschlossene
Nord-Ostsee-Kanal. Das Geestgebiet ist wellig und waldreich. Im
nordöstlichen Kreisgebiet beginnt der Naturpark Aukrug.
Regional ausstrahlende
Ereignisse und Feste sind u.a. die Matjeswochen in Glückstadt,
die Itzehoer Woche, das Fahnenschwenken in Krempe, Geranienmarkt
und Töpfermarkt in Kellinghusen oder die Steinburger Pellkartoffeltage.
Vom Dorfmuseum in Ottenbüttel bis zum Kreismuseum Prinzeßhof,
von vielseitiger Kleinkunst bis zu großen Aufführungen
im Theater Itzehoe hat das kulturelle Leben des Kreises viel zu
bieten. Die Nordsee ist
nah, im Sommer trägt der Westwind fast ständig »eine
Mütze voll« gesunder Seeluft herüber, gerade soviel,
dass die Hitze nicht allzu sehr drückt. Im Herbst oder Frühling
muss man jedoch von Zeit zu Zeit mit einem stürmischen Empfang
rechnen. Aber glücklicherweise haben die »Nordlichter«
wirkungsvolle Gegenmittel: den »steifen Grog« und
den "geelen Köm". Die Bewohner im Südwesten
Holsteins haben es seit langem verstanden, bekömmliche Kräuterliköre
und Schnäpse zu brennen. Einige sind, schon wegen ihrer originellen
Namen, beliebte Mitbringsel: etwa der »St. Margarethener
Damenlikör«, »Multrecker«, »Paul
Butterbrot«, »Ut de Kruk« und andere mehr. Was man im Kreis Steinburg
nicht finden wird, sind überlaufene Urlaubsorte, die ausschließlich
vom Tourismus leben: Am tiefsten Punkt Norddeutschlands, 3,54
m unter dem Meeresspiegel in Neuendorf bei Wilster, gibt es keine
Kneipe, keine Würstchenbude - nur ein einfaches Holzkreuz
steht da mit einer schmiedeeisernen Windmühle auf der Spitze
und der Inschrift "Tiefste Landstelle der Bundesrepublik
Deutschland" und natürlich auch eine Hütte sowie
Bänke und Tische fürs mitgebrachte Picknick. So sind
sie, die Menschen im Kreis Steinburg. Sie machen nicht viel Aufhebens
von. ihren Attraktionen. Das Feriengebiet im Südwesten
Schleswig-Holsteins hat vieles, was Urlauber anspricht. Jeder
wird den Kreis Steinburg mit anderen Augen sehen und auf seine
Weise entdecken. Ob Sie nun in einem der Museen die Vergangenheit
Revue passieren lassen oder auf dem Elbdeich spazieren gehen und
die großen »Pötte« fast zum Greifen nahe
an Ihnen vorbeiziehen. Ob Sie durch romantische Städtchen
mit engen Gassen und betagten Giebelhäusern streifen oder
alte Windmühlen aufsuchen oder sich sportlich betätigen
- entscheiden Sie selbst, was Ihnen am liebsten ist. Eines ist
gewiss: in Steinburg können Sie erlebnisreiche Tage verbringen,
an die Sie sich gerne erinnern werden.
(Quelle: www.steinburg.de)
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